Künstlernamen finden – Tipps für die perfekte Wahl

Künstlernamen finden

Einen Künstlernamen finden – egal ob Du Rapper, Fotograf oder Sängerin bist – ist eine Herausforderung. Die Möglichkeiten sind schier unendlich, da fällt die Wahl oft schwer. Im folgenden Blogbeitrag gebe ich Dir ein paar Tipps und Inspiration.

Als Filmkomponist stellte sich mir schon früh die Frage nach einem Künstlernamen. Wähle ich ein Pseudonym – wie es z.B. Evangelos Odysseas Papathanassiou tat, er wählte Vangelis – oder gehe ich mit meinem Klarnamen voran? Denn der Künstlername spielt bei der Selbstvermarktung eine wichtige Rolle. Letztendlich soll der Künstlername einzigartig sein, für Wiedererkennung sorgen und Dich gleichzeitig repräsentieren.

Klarnamen oder Pseudonym?

Zuerst überlegst Du, ob Du für Deinen Künstlernamen Deinen Klarnamen verwenden möchtest – also Vor- und Nachnahme? Oder ob aus Deiner Sicht die Wahl eines Pseudonyms mehr Sinn macht? Hier mal drei Möglichkeiten im Überblick:

  • Klarname: sorgt für mehr Authentizität und wirkt je nach Zielgruppe vertrauenserweckend. Dadurch kann Deine Kunst mit Dir als Privatperson in der Öffentlichkeit in Verbindung gebracht werden.
  • Pseudonym: wähle einen Künstlernamen, der im Zweifel besser klingt, oder mit dem Du Dich am besten identifizieren kannst.
  • Kunstwort: hier hast Du die größte Freiheit. Erschaffe ein neues Wort, dass besondere Eigenschaften Deiner Kunst hervorhebt.

Einzelperson oder Projekt?

Ein Künstlername kann eine Einzelperson oder ein Projekt repräsentieren. Als Einzelperson stehst Du mit Deiner Kunst im Vordergrund. Als Projekt kannst Du Dir die Optionen offen halten Dich thematisch oder personell zu erweitern, bzw. Dich mehr auf ein Thema als auf eine Person zu fokussieren.
Ich selbst habe mich dafür entschieden als Einzelperson unter Ronald Kah und als Projekt bzw. Marke mit Wave47 zu starten – hier suche ich Kooperationspartner, um gemeinsam für Projekte Filmmusik zu komponieren.

Welcher Künstlername ist der passende?

Im besten Fall ist ein Künstlername einzigartig, einprägsam und wohlklingend. Denn bedenke, ein Künstlername begleitet Dich ein Leben lang, da sollte die Wahl gut überlegt sein. Um Dir die Arbeit etwas zu erleichtern, möchte ich Dir zwei Beispiele nennen, wie ich zu meinem Namen gekommen bin:

  • Ronald Kah: Ich habe meinen Vornamen RONALD genommen und mit dem Anfangsbuchstaben meines Nachnamens kombiniert. Statt also K. habe ich mich für KAH entschieden, weil er in den USA verbreitet ist und somit international besser ausgesprochen werden kann.
  • Wave47: Für meinen Projektnamen habe ich mich an dem Wort WELLE orientiert, Musik breitet sich wellenartig durch Schall aus, und da ich damit international bekannt werden möchte, ist daraus WAVE geworden. 47 habe ich als Zusatz gewählt, da ich gerne Star Trek Musik höre und mir der Musikstil gefällt.

Die Sache mit der Wiedererkennung

Es kann vorkommen, dass man einen Künstler- oder Projektnamen wählt, der sehr speziell ist. Hier spricht man vom sogenannten Tunnelblick. Denke deshalb immer daran, dass Du einen Namen aussuchst, den sich ein Außenstehender schnell einprägen und sofort in Verbindung bringen kann. Auch sollte Dein Name nicht zu lang sein, denn Du möchtest Ihn vielleicht auf sozialen Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram und YouTube vermarkten. Da ist ein Name, der leicht von den Lippen geht sehr hilfreich.

Tipp: Mache Dir eine Liste mit potentiellen Namen und lese sie im Freundeskreis oder in Deiner Familie vor. So bekommst Du von nicht involvierten Personen ein ungefiltertes Feedback.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll Up