In einer Zeit, in der Biopics Hochkonjunktur haben, bekommt nun auch die britische Band „Queen“ ihren eigenen Film „Bohemian Rhapsody“. Im Mittelpunkt stehen dabei die ersten 15 Jahre der Band mit ihrem exzentrischen Sänger Freddie Mercury.

Handlung

In „Bohemian Rhapsody“ erleben wir die Anfänge der legendären Band „Queen“ — von der Gründung 1970 bis hin zu ihrem legendären Live-Aid-Konzert 1985, als man die komplette Musikwelt begeisterte. Im Mittelpunkt steht dabei der charismatische Lead-Sänger Freddie Mercury, der im November 1991 an den Folgen seiner Aids-Erkrankung starb.

Fakten im Überblick

  1. Produktion des Films: Der Film hat eine lange Entstehungsgeschichte hinter sich. Seit 2006 wurde an dessen Umsetzung gearbeitet. Grund dafür waren kreative Unstimmigkeiten in der Produktion. Anfangs war der Komiker Sascha Baron Cohen für die Hauptrolle vorgesehen, wurde später aber durch Rami Malek bekannt aus der Serie „Mr. Robot“ ersetzt.
  2. Regisseur verließ das Projekt: Regisseur Bryan Singer, bekannt für die X-men Filme, verließ im Dezember 2017 überraschend das Projekt, für ihn ist Dexter Fletcher eingesprungen und führte die Produktion zu Ende.
  3. Wahrung der Authentizität  Damit der Film das „Queen“ Gefühl am perfektesten rüber bringt, wurden die Bandmitglieder Roger Taylor und Brian May als Produzenten für den Film „Bohemian Rhapsody“ mit einbezogen.

Meinung

„Bohemian Rhapsody“ geht 135 Minuten und ist ab 6 Jahren freigegeben und ist seit dem 31. Oktober 2018 in den deutschen Kinos zu sehen. Der Film kann als musikalisches sowie dramatisches Biopic eingeordnet werden und legt den Fokus auf den Frontsänger Freddy Mercury.

Ungeachtet meiner Erwartungen, stehen dabei die restlichen Bandmitglieder eher im Hintergrund, was ein wenig schade ist, denn die Band „Queen“ zeichnete sich dadurch aus, dass alle Bandmitglieder am Songwriting beteiligt waren und ich mir deshalb eine ausgeglichene Darstellung gewünscht hätte.

Nichtsdestotrotz war es mir eine Freude, mit welcher Detailtreue hier gearbeitet wurde und wie akkurat gerade die Darstellung der Charaktere umgesetzt wurde. Ein großes Highlight waren für mich zweifelsohne die Stadionauftritte, die den ein oder anderen Gänsehautmoment hervorbrachten. Ja, ein Stück weit hat mich dieser Film verzaubert.

Klar gibt es einige Kritikpunkte. Die Bandgeschichte passte man so an, dass sie für einen Film funktioniert, wodurch es zu einigen Kontinuitätsfehlern gekommen ist. Auch hätte ich mir ein wenig mehr Dramatik gewünscht, um die Zerrissenheit und Trauer besser zu transportieren, der Film kratzte an manchen Stellen mir zu sehr an der Oberfläche – was den Film im Gesamten aber nicht schlecht macht.

Fazit: Wer Queen mag, sollte sich „Bohemian Rhapsody“ im Kino schauen. Ich persönlich bin sehr beeindruckt von dem Film und vom Zauber der Band und die unglaublich gute Darstellung von Rami Malek als Freddie Mercury.

Soundtrack kaufen

„Bohemian Rhapsody“ ist der Soundtrack zum gleichnamigen Musikfilm mit allen wichtigen Hits der Band „Queen“. Darunter die Erfolgssongs „Killerqueen“, „Somebody To Love“ und „Radio Gaga“. Eine Audio-CD des Soundtracks kannst Du hier downloaden!

Trailer: Bohemian Rhapsody

Kategorien: Musikfilme

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